Diesen Bereich widme ich meiner großen Leidenschaft. Ich sammle Filme, gehe unheimlich gerne ins Kino, und picke mir immer wieder den einen oder anderen Film aus dem Fernsehprogramm heraus. Da ich aber selbst so viele Filme zuhause habe, kommt letzteres immer seltener vor. Ich kann praktisch mein eigenes Fernsehprogramm gestalten.

Dabei habe ich keine spezielle Vorliebe, ich kuck alles quer durch den Garten. Traurige Dramen genauso wie Slapstick oder Action-Filme, Kriegsfilme, Science Fiction... wirklich Alles.

Was ich zuletzt gesehen habe, könnt ihr hier nachschlagen.

Hier stelle ich ein paar meiner Favoriten vor:

  • König der Löwen
  • Reality Bites
  • Shadowlands
  • Besser geht´s nicht
  • León - Der Profi
  • Das Leben ist schön
  • Der englische Patient
  • Sliver
  • Basic Instinct
  • Sieben
  • Full Metal Jacket
  • Der schmale Grat
  • Der Soldat James Ryan
  • Erin Brockovich
  • Ganz oder gar nicht
  • Das Schweigen der Lämmer
  • Dogma
  • Vertrauter Feind
  • Winterschläfer
  • Dinner for One
  • Der Schakal
  • Ocean´s Eleven
  • Fight Club
  • Jackie Brown
  • Straight Story
  • Bandits
  • Kids
  • Being John Malkovich
  • Harry Potter
  • Der Herr der Ringe
  • Aimée & Jaguar
  • Two Girls In Love
  • Die Akte Jane
  • The Rock
  • Im Auftrag des Teufels
  • Gefährliche Brandung
  • Gladiator
  • My Private Idaho
  • Trainspotting
  • Blue Tiger
  • The Cell
  • Der Pate
  • Billy Elliot
  • Gottes Werk & Teufels Beitrag
  • Hart auf Sendung
  • Mullholland Drive
  • Heat
  • Apocalypse Now
  • Fluch der Karibik
  • Die Kinder des Monsieur Mathieu
  • König der Löwen

    König der Löwen habe ich schon im Kino 13 mal gesehen, insgesamt schon über 50 mal. Ich kann frei mitsprechen, und trotzdem ist dieser Film immer wieder schön und gar nicht langweilig. Die Story an sich ist nicht so berauschend, aber sie ist verdammt gut umgesetzt. Der kleine Löwe Simba soll einmal König werden, seinem neidischen Onkel gelingt es aber, Simba aus dem Land zu vertreiben. Simba begegnet Pumba und Timon und stellt sich auf ein neues Leben ein, bis durch Zufall seine alte Spielkameradin bei dem seltsamen Trio auftaucht und Simba zurückholt, der dann letztendlich doch König wird. Was an dem Film so genial ist, sind die Zeichnungen, die Kampfszenen der gezeichneten Löwen, die absolut realistisch sind, sowie die dummen Sprüche von Pumba und Timon. Für Kinder auf jeden Fall und auch sonst sehr sehenswert

    Reality Bites

    Ein Grund für diesen Film sind schon die Darsteller Winona Ryder und Ethan Hawke. Der Film hat recht wenig Handlung, ist so ein Nebenbei-Film, bei dem es nicht schlimm ist, wenn man ne Szene verpasst. Es wird das Leben von ein paar jungen Leuten gezeigt, sehr verschiedenen Leuten, die doch irgendwie alle zusammen gehören. Die Filmmusik höre ich auch sehr gerne beim Zeichnen oder beim Aufräumen. Der Film an sich ist weder lustig noch traurig noch ernst noch actiongeladen oder sonstiges. Mir gefallen die Konflikte, die Winona und Ethan austragen und ich kann mich auf die Konflikte bezogen gut in ihn hineinversetzen.

    Shadowlands

    Shadowlands ist ein sehr ruhiger, nachdenklicher Stoff, verfilmt mit einem glänzenden Anthony Hopkins und einer faszinierenden Debra Winger. Im Großen und Ganzen geht es um den Schriftsteller C.S. Lewis und seiner Brieffreundschaft zu einer amerikanischen Dichterin, die zusammen mit ihrem kleinen Sohn nach England zu Besuch kommt und von da an nicht mehr wegzudenken ist. Endlich bietet Jemand dem großen C.S. auf geistiger Ebene Paroli, und dann lernt er auch noch lieben. Shadowlands ist teilweise richtig traurig, da des Meisters Glück nur von kurzer Dauer ist. Was mir hier besonders gefällt ist die typisch englische Art, die schönen Landschaftsaufnahmen, die Musik und die Rededuelle.

    Besser geht´s nicht

    Jack Nicholson und Helen Hunt mussten gegen den scheinbar übermächtigen DiCaprio-Streifen “Titanic” antreten, und meiner Meinung nach haben sie haushoch gewonnen. Von der ersten Minute an sprüht diese Produktion von Witz. Der Schriftsteller, der eine Phobie vor Allem hat, der schwule Künstler von nebenan, dessen Hund, eine Kellnerin und eine gemeinsame Reise bieten genug Stoff, Bauchschmerzen vor Lachen zu erzeugen. Auch diesen Film habe ich sehr häufig im Kino gesehen, und seh ihn mir immer wieder gerne an.

    León - Der Profi

    Ein Auftragskiller rettet die kleine Tochter seines Nachbarn, dessen Familie von einem Mafia-Polizei-Gemisch ausgelöscht wird. Dummerweise wird er die Kleine aber nicht mehr los, denn sie will sich unbedingt an den Mördern ihrer Familie rächen und möchte von León lernen, wie man Aufträge erfüllt und tötet. León nimmt sie also mit auf seine Touren. Am Ende macht das Mädchen jedoch einen großen Fehler, León muss sie retten und es wird verdammt gefährlich für die Beiden.

    Das Leben ist schön

    Wie schafft man es, ein KZ und die Judenverfolgung zu einer Komödie zu machen, noch dazu zu einer wirklich lustigen? Fragt Roberto Benigni! Der Mann hat es tatsächlich geschafft, eine wunderschöne Liebesgeschichte und einen Witz nach dem anderen zu verbinden mit dem tragischen Dasein vieler vieler Juden in den Konzentrations- und Vernichtungslagern. Auch hier hatte ich Bauchschmerzen vor Lachen, was ich vorher für unmöglich gehalten hatte. Die Musik ist typisch italienisch beschwingend, da kann man fast nur fröhlich werden, und wenn man den kleinen Giosúe sieht, dann kann man nur noch entzückt sein.

    Der englische Patient

    Der englische Patient ist ein trauriger Film, aber auch ein lebensfroher Film, ein nachdenkliche rFilm, aber auch ein lustiger Film, ein schöner Film, aber auch ein harter Film. Dieser Film vereint so viele verscheidene Seiten in sich. Klar, er spielt viel im Krieg, man sieht einfach viel Leid. Man sieht einen englischen Patienten, erfährt in Rückblicken dessen traurige Lebensgeschichte, wird in seine Geheimnisse eingeweiht. Man erfährt seine guten und seine schlechten Seiten und man versteht seinen Wunsch und die Tat am Ende. Wenn ich den Film sehe, bekomme ich jedes mal wieder Lust, einfach meinen Rucksack zu packen und durch die Welt zu ziehen. Man sieht so viele Eindrücke aus anderen Kulturen, und doch ist einem nichts fremd, da alles irgendwie besetzt wurde. Als ich den englischen Patienten im Kino gesehen habe, fand ich ihn einfach nur unheimlich lang. Ist er auch, ar wenn man ihn ein zweites oder drittes Mal gesehen hat, dann kann man mitfühlen, dann lebt man die Geschichte.

    Sliver

     

    Basic Instinct

     

    Full Metal Jacket

     

    Der schmale Grat

    Der schmale Grat ist ein Kriegsfilm der etwas anderen Art. Eigentlich ist es ja sowieso ein Anti-Kriegsfilm. Das merkt man schon bei den ersten Szenen. Der Film beeindruckt durch Naturaufnahmen, Tieraufnahmen und vor Allem durch die angerissene Darstellugn der melanesischen Kultur. Vor Allem die Filmmusik weiß hier zu gefallen. Der Film selbst zeigt eigentlich das übliche... Krieg im Dschungel, Krieg in einem Paradies, was wir schon von Vietnamfilmen her kennen. Aber er ist sehr gut umgesetzt, sehr philosophisch angehaucht.

    Der Soldat James Ryan

     

    Erin Brockovich

    Dass mir Erin Brockovich gefällt, kann man schon fast als Wunder bezeichnen, denn Julia Roberts liegt mir eigentlich überhaupt nicht. In diesem Streifen kann sie allerdings tatsächlich schauspielern und hat einmal keine so seichte Rolle bekommen wie sonst. Erin ist eine arbeitslose, alleinerziehende Mutter, die durch Zufall einen Job als Sekretärin in einer Kanzlei bekommt. Ihr Boss arbeitet an einem spektakulären Umweltfall, legt diesen aber nieder, da er zu unbequem ist. Erin gibt sich nicht geschlagen, arbeitet auf eigene Faust (und verliert dadurch ihren Job), sammelt Beweismaterial und gewinnt letztendlich den Prozess. Anschließend wird sie wieder eingestellt, und zwar nicht als Sekretärin sondern als gleichwertige Mitarbeiterin. Irgendwie haben wir hier also doch ein Hollywood-Happy-End, aber trotzdem ist das hier irgendwie anders, weil einmal die Kleinen gewinnen, nicht die, die eh schon alles haben.

    Ganz oder gar nicht

    Ganz oder gar nicht ist wieder was zum richtig Lachen. Ein Haufen arbeitsloser Männer trainiert für eine Strip-Vorstellung, so wie sie es bei en Chippendales gesehen haben. Dadurch wollen sie ein paar Pfund verdienen. Es treffen sich hierbei die verschiedensten Typen, alle nur Durchschnittsbürger ohne besonders athletischem Körper. Die Übungsszenen sind richtig witzig, außerdem passieren allerlei Missgeschicke auf dem Weg zur Vorstellung, die dann ein riesengroßer Erfolg wird.

    Das Schweigen der Lämmer

    Anthony Hopkins ist brillant. Er spielt Hannibal Lecter so fantastisch, dass man meinen könnte, er sei wirklich so verrückt. Was mich an diesem Film so fasziniert ist, wie ich als Zuschauer voll und ganz auf der Seite des bösen Lecter sein kann, weil er so harmlos, so überlegen, so höflich ist. Als Lecter am Ende davonmarschiert, um ein Festessen mit einem alten Freund zu feiern, freut man sich richtig. Dieser Film ist einer der besten, die ich je gesehen habe, und die Nachfolgefilme Hannibal und Der rote Drache kommen bei weitem nicht an den ersten Teil heran. Auch Jodie Foster bringt eine schauspielerische Leistung, an die ihre Nachfolgerin nicht anknüpfen kann. Der Film ist spannend, fesselnd, durchdacht, anspruchsvoll, wirkt realistisch. Einfach genial, genial, verdammt genial. Ich genoss seine Leber, mit einem ausgezeichneten Schluck Chianti.

    Dogma

     

    Vertrauter Feind

    Hier wurde eines meiner Lieblingsthemen aufgegriffen, die IRA und ihre Kämpfe, ihre Methoden und auch die Gegenseite. Brad Pitt ist einer der gesuchtesten IRA-Männer, er fährt mit falschen Papieren in die USA, hat dort die Kontakte, um Geld und Waffen bzw Stinger-Raketen zu kaufen. Erkommt bei eienr braven Familie unter, wird durch einen Pfarrer dorthin vermittelt. Man sieht, wie die IRA alle möglichen Ebenen infiltriert hat. Nur durch Zufall fliegt der Ire auf, und doch ist das Ende komisch. Hätte auch anders ausgehen können. Aber Harrison Ford lässt sich eben auch nicht so leicht verarschen. Muss schon komisch sein, wenn der Feind unter dem eigenen Dach lebt.

    Winterschläfer

    Winterschläfer hätte ich gerne auf Video/DVD. Ich hab den Film damals im Kino gesehen. Deutsche Produktion, wenig bekannte Schauspieler (außer Heino Ferch). Die Story eigentlich relativ seicht, eine Beziehungskiste mit allen möglichen Betrügereien und Geschichten außen rum. Interessant ist hier auch ein Mann ohne Gedächtnis, der alles fotografiert, um sich erinnern zu können. Seie Geschichte udn das ungewöhnliche Ende machen den Film zu einem absoluten Top-Film.

    Dinner for One

    Der Klassiker läuft sich jedes Jahr an Sylvester fast tot, obwohl er mit dem Jahreswechsel in diesem Sinne nichts zutun hat. Miss Sophie feiert ihren 90. Geburtstag, ihr Gäste jedoch sind schon alle verstorben, so dass der Butler nicht nur auftragen, sondern auch sämtliche Gäste vertreten. Ein paar Szenen in diesem Kurzfilm (ca. 11 Minuten) sind echt zum kaputtlachen, außerdem erinnert mich der Butler unheimlich an unseren Jim aus Camberley.

    Der Schakal

    Also, Richard Gere mag ich ja eigentlich nicht so. Ich bin der Meinung, dass Gere in jeder Rolle irgendwie gleich wirkt. Egal was er spielt, er wirkt immer brav. Trotzdem gefällt mir der Schakal, vielleicht weil Bruce Willis den negativen Gere-Effekt ausgleicht. Willis spielt einen Profikiller (der überall Schakal genannt wird), dessen Gesicht nicht einmal seine Auftraggeber kennen. Wie stoppt man einen Mann ohne Identität? Das FBI holt sich Hilfe beim ehemaligen IRAler (Gere), der mit dem Schakal noch eine Rechnung offen hat. Spannend, gut, klasse Effekte, interessante Story, Leidenschaft.

    Ocean´s Eleven

     

    Fight Club

     

    Bandits

    Deutscher Roadmovie, naja, da erwartet man nicht viel. Aber, ich muss sagen, da wurde echt was Gutes auf die Beine gestellt. Schon allein die Musik, also, ich liebe diesen Soundtrack, auch nach Jahren höre ich ihn immer wieder. Die vier Schauspielerinnen passen klasse zueinander, spielen ihre Rolle richtig gut. Katja Riemann lernte sogar extra Schlagzeug spielen für den Film. Nicolette Krebitz mimt ein Dummchen, wie es besser nicht mehr geht. Jasmin Tabatabai ist die harte, die böse, die die Fäden in der Hand haben will und es meist auch hat. Jutta Hoffmann spielt die schüchterne, leicht verpeilte Marie, die einem einfach symphatisch sein muss. Es ist vielleicht etwas lächerlich, wie die Truppe aus dem Knast ausbricht und vor der Polizei flieht, aber es ist auch total süß und witzig und wie gesagt, schon allein wegen der Musik könnte ich den Film ständig kucken.

    Kids

     

    Being John Malkovich

     

    Harry Potter

    Harry Potter ist einfach nur süß. Gut, das erste Buch war relativ langweilig, erst das dritte war spannend, aber der Film ist trotzdem süß. Am besten gefällt mir die Winkelgasse. Die verschrobenen Kreaturen, die genailen Shops, alles alt und verstaubt. Herrlich. Auch wenn man mit Magie und Ähnlichem nichts anfangen kann, Harry Potter ist irgendwie etwas für Jeden, weil der Ideenreichtum der Autorin anscheinend keine Grenzen kennt. Auch die filmerische Umsetzung ist gut gelungen, ziemlich genauso habe ich mir das Ganze beim Lesen vorgestellt. Die Charaktere sind perfekt getroffen, ein absolutes Kunstwerk, auch wenn ich schon wieder Filmfehler gefunden habe.

    Der Herr der Ringe

     

    Aimée & Jaguar

    Berlin 1943/44. Unter der Bedrohung von Bombardierungen und Verfolgungen treffen zwei sehr unterschiedliche Frauen aufeinander. Lilly ist Ende zwanzig, verheiratet, Mutter von vier Kindern und eine Mitläuferin. Bei einem Konzertbesuch lernt Lilly eine junge Frau kennen: Felice, eine Jüdin, die unter falschem Namen für eine Nazizeitung schreibt und eine Widerstandsgruppe mit Informationen versorgt. Ein Zufall führt die beiden wieder zusammen. Felice umwirbt Lilly heftig und Lilly spürt eine starke Anziehung. Mitten im Bombenkrieg beginnt eine leidenschaftliche Liebe. Bis eines Tages die Gestapo in Lillys Wohnung wartet. Dann nimmt die Geschichte ein trauriges Ende. Trotzdem sehenswert, vor Allem wenn man Happy Ends gar nicht unbedingt bevorzugt.

    Two Girls In Love

    Eigentlich bin ich für einen Film wie diesen zu alt. Naja, das ist so ein Teenie-Kitsch-Film, zwei Mädels verlieben sich, kommen zusammen, haben Probleme mit der Umwelt, schreiben sich Briefchen, haben Träume, eigentlich nichts mehr für mich. Aber das ganze ist so süß und kitschig aufgemacht, so plump, dass es schon wieder sehenswert ist. Ein Low-Budget Film, aber klasse umgesetzt. Und Laurel Holloman und Ari Nicole Parker sind auch nicht zu verachten. Zu oft kann ich ihn nicht mehr sehen, die Zeiten sind vorbei. Aber ab und zu ist es einfach schön, in die Vergangenheit zurück zu kucken.

    Die Akte Jane

    Das ist Demi Moore von einer ganz anderen Seite, und zwar einer, die mir richtig gut gefällt. Mit kurzgeschorenen Haaren nimmt sie als erste Frau am knallharten Ausbildungsprogramm der Elite-Truppe Navy SEALS teil. Trotz offener Feindseligkeit aller Rekruten und des zuständigen Vorgesetzten schafft sie es, sich allmählich Respekt zu verschaffen. Dann kommt noch eine Rufmordkampagne dazu, doch sie setzt sich auch hier durch. Richtig klasse, das muss man gesehen haben!

    The Rock

    Alcatraz hat seine Pforten wieder geöffnet. Eine Gruppe von Terroristen stürmt eine Besichtigungstour und hält die Touristen als Geiseln gefangen, richtet Raketen auf dicht bevölkerte Gebiete und fordert eine Menge Geld von den Vereinigten Staaten. Ed Harris spielt brillant den Drahtzieher, Sean Connery ist als ehemaliger Gefangener, der die Polizeikation begleiten soll, weil er es als einziger jemals geschafft hat, von Alcatraz zu fliehen, nicht viel schlechter. Es wird viel geschossen und gekämpft, wichtiger aber sind taktische Spielchen und politische Hintergründe in diesem wirklich actiongeladenen, packenden Film.

    Im Auftrag des Teufels

     

    Gefährliche Brandung

    Eine Bankraubserie scheint unlösbar. Eine vom zuständigen Kriminalbeamten geäußerte Vermutung, die Täter kommen aus der Surferszene, wird von den Kollegen als Dummheit abgetan. Zusammen mit einem Polizei-Rookie muss er Fall jedoch gelöst werden, obwohl die Täter nie Spuren hinterlassen. Die einzige Chance: surfen lernen, in die Szene kommen, nach dem Täter suchen. Klappt auch, allerdings wird der Fadenzieher der Bankräube zum guten Freund und somit doch nicht gestellt. Eine Entführungsgeschichte kommt auch noch dazu. Ein meiner Meinnug nach gut inszenierter und spannender Film, sehr sehenswert.

    Gladiator

     

    My Private Idaho

     

    Trainspotting

     

    Blue Tiger

    Blue Tiger ragt etwas aus den anderen Filmen heraus, da es ein asiatischer Kampffilm ist. Er besticht durch fantastische Kampfszenen zweier rivalisierender Banden und ist verdammt spannend. Um den Film zu mögen, darf man nichts gegen Kampfsport haben. Blue Tiger vermittelt einen kleinen Einblick in die Yakuza-Hierarchie.

    The Cell

    Jennifer Lopez in der Hauptrolle würde mich normalerweise dazu veranlassen, die Videokassette mit einem verzogenen Gesicht wieder wegzulegen, aber ich hab es mir doch angetan - und siehe da, ich war mehr als überzeugt. Nicht von Lopez, die ist nur Durchschnitt. Aber die brillanten Horrorszenen haben mich überzeugt. Beschrieben wird eine Therapie mittels Hypnose, wo Jennifer Lopez zusammen mit einem kleinen Jungen dessen Alptraum bekämpft. Sie wird in das Bewusstsein des Kleinen eingeschleust und muss all seine Szenarios miterleben. Das ist wirklich nichts für zarte Gemüter, da muss man schon Einiges vertragen, wobei ich dazu sagen muss, dass ich die FSK-18-Fassung zuhause habe.

    Der Pate

     

    Billy Elliot - I will dance

    Das Leben des 11jährigen Billy Elliot ändert sich schlagartig und für immer, als er während seines Boxunterrichts den Mädchen der Ballettklasse beim Training zusieht. Billy trifft eine Entscheidung: Er will nicht boxen sondern tanzen! Billy besucht heimlich den Kurs, denn Jungs haben nicht zu tanzen. Billy lehnt sich gegen seinen Vater und seinen Bruder auf und setzt sich durch. Jamie Bell ist zwar reichlich unbekannt, doch in dieser Hauptrolle glänzt er. Die Mentalität in Nordengland wird hier genauso schön aufgezeigt wie die Gewissensbisse eines Jungen, der gerade seinen Weg sucht. Ein richtig süßer Film, sehr bewegend.

    Gottes Werk & Teufels Beitrag

     

    Hart auf Sendung

    Das ist etwas, wovon ich im Alter von 12-18 immer geträumt hab. Ein Schüler mischt die ganze Gegend durch einen Piratensender auf. Aufmischen wollte ich Niemanden, aber ich hab mir immer vorgestellt, eine eigene Sendung zu haben, vielleicht sogar täglich 24 Stunden, durch den Alltag. Abschalten nur zum Schlafen. Das ist mit ein Grund, warum ich den Film so klasse finde. Außerdem zeigt er, dass nach außen schüchterne Menschen nicht unbedingt so sein müssen, wie sie wirken. Ein bisschen verrückt ist das Ganze schon, aber es ist ein typischer 80er-Film, und er macht Spaß. Ein besonderer Leckerbissen ist Christian Slater in diesem Film. Und wer weiß, vielleicht hab ich ja irgendwann mal meine Sendung ;-)

    Mullholland Drive

    Dieser Film ist ein absolutes Kuriosum! Beim ersten Mal kucken hab ich gar nichts verstanden. Beim zweiten Mal auch nicht. Geht auch gar nicht. Beim dritten Kucken haben wir versucht, die Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen, Beziehungen untereinander klar zu stellen. Wir hatten verschiedene Möglichkeiten und alle haben super gepasst, nur bei jeder Variante war genau ein Detail falsch. Es ging einfach nicht auf. Dann Making Of gekuckt und festgestellt: Lynch hat einen Film gedreht, dann mitten drin die Idee verworfen, mit den gleichen Darstellern ein neues Projekt begonnen und am Ende beides zusammen geschnitten. Raus kommt: typisch Lynch, komisch, spannend, verquer....

    Heat

     

    Apocalypse Now

     

    Straight Story

    Ein alter Opa ist in Amerika unterwegs. Wie interessant. Aber nein, er ist nicht einfach nur unterwegs. Vor vielen Jahren hatte er sich im Streit von seinem Bruder verabschiedet. Nun hat er sich in den Kopf gesetzt, sich mit dem Bruder zu versöhnen. Da er kein Auto mehr fahren kann, beschließt er, den langen Weg von Iowa nach Wisconsin auf seinem Rasenmäher zurück zu legen. Alle möglichen Widrgkeiten und schräge Typen begegnen ihm auf der sechswöchigen Reise. Einer meiner Lieblingsregisseure David Lynch fängt unglaubliche Bilder und Szenen von dieser Geschichte nach einer wahren Begebenheit ein.

    Fluch der Karibik

    Fluch der Karibik ist eine wunderbare Piratenfilm-Parodie. Beim ersten Kucken fand ich den film noch schrecklich, aber beim zweiten Mal schon witzig und mittlerweile richtig gut. Schöne Kampfszenen, gute Story, witzige Pointen, klasse Schau- spieler. Vor Allem mein Liebling Keira Knightley. Aber auch Johnny Depp spielt den tuntigen Piraten hervorragend. Man hat hier einfach eine spannende Piratenstory mit lustigen Details und Figuren und Szenen zu einem Top-Film gemacht.

    Jackie Brown

    Ein typischer Tarantino. Die ganze Geschichte ist so in sich verworren, dass man am Anfang kaum durchblickt. Und man muss wirklich voll dabei bleiben, um am Ende durchzusteigen. Kein Film zum Nebenherkucken. Kurz gesagt geht es um eine Menge geschmuggeltes und gestohlenes Geld, um Waffen und noch besser, einfach um eine Stewardess. Und vor Allem um eine sehr raffinierte Methode, wie man Geld aus einem Auftrag entfernen und an sich bringen kann. Natürlich werden auch in diesem Film Handlungsstränge vermischt, so dass man eigentlich erst am Ende alles mitbekommen hat.

    Die Kinder des Monsieur Mathieu

    Ein passender Film für mich als angehende Erzieherin und dann auch noch so eng verbunden mit Musik. Die Filmmusik ist richtig toll, hör ich wahnsinnig gern. Die Schauspieler sind richtig gut gewählt, passen schön zur Story. Die Geschichte selbst ist berührend, schockierend, schön. Ein Pädagoge versucht, eine angeblich msisratene Bande von Heiminsassen (Internat) zu bändigen und setzt hierzu die Musik ein. Er bildet einen Chor und das Ganze funktioniert wunderbar, bis es nicht mehr funktioniert. Und wenn ich die Stimme des Jungen höre, bekomme ich eine Gänsehaut. Wahnsinn.